16.01.2019 in Ankündigungen

Stadtteil im Gespräch - Stadtteilrundgang in Plauen West

 

Liebe Plauenerinnen und Plauener,

wir leben in einer wundervollen Stadt, deren Entwicklung Ihnen und uns am Herzen liegt. Dafür braucht es neue Ideen, an denen wir mir Ihnen gemeinsam arbeiten wollen. Um den dafür notwendigen Austausch zu fördern, haben wir als SPD/Grüne-Fraktion jeweils zwei Stadträte für die Stadtteile benannt. Sie sind ihre Ansprechpartner vor Ort, mit denen Sie bei unseren Stadtteilrunden ehrlich und direkt ins Gespräch kommen können. 

Wir laden Sie daher ganz herzlich dazu ein, an unserer Tour durch den Plauener Westen teilzunehmen. Unsere beiden Ansprechpartner im Stadtteil – Frank M. Zabel (SPD) und Juliane Pfeil-Zabel, MdL (SPD) – wollen sich am Donnerstag, den 24. Januar 2019, einen umfassenden Überblick über das Gebiet verschaffen. Lassen Sie uns an diesem Tag darüber reden, welche Veränderungen Sie sich in ihrem Stadtgebiet wünschen.  

Wie steht es um den Zustand der Sporthallen? Wie ist die Betreuungssituation in den Kindertagesstätten? Was bewegt die ansässigen Firmen und vor welchen Herausforderungen stehen sie? Wie steht es um den Glasfaserausbau in Plauen? Bleibt schnelles Internet ein Wunschtraum? Über diese und ähnliche Fragen wollen wir an diesem Tag mit Ihnen ins Gespräch kommen und gemeinsam daran arbeiten, dass der Westen unserer Stadt familienfreundlicher, attraktiver und fit für die Herausforderungen der Digitalisierung wird.   

Wir freuen uns darauf, mit Ihnen bei unserer Stadtteilrunde TACHELES zu reden. Fühlen Sie sich herzlich dazu eingeladen.

10.01.2019 in Pressemitteilung

Theaterkompromiss erzielt - Zabel zuversichtlich, dass Theaterehe bis 2022 fortgeführt werden kann

 
Benjamin Zabel

Am vergangenen Montag, den 7. Januar 2019, trafen sich unter Leitung der Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau, Dr. Pia Findeiß, und des Oberbürgermeisters der Stadt Plauen, Ralf Oberdorfer, die Fraktionsvorsitzenden der Stadträte von Zwickau und Plauen, um über die Fortführung der Theaterehe eine Einigung zu erzielen. In der letzten Sitzung des Stadtrates wurde durch einen gemeinsamen Antrag von CDU und Die Linke der Vorschlag des Oberbürgermeisters, den Grundlagenvertrag bis 2022 fortzuführen, abgelehnt. Somit drohte eine Ablösung der Haustarifverträge für die Beschäftigten des Theaters zu scheitern und bei Nichteinigung der Gesellschafter das absehbare Ende der Theaterehe. Die SPD/Grüne-Fraktion reichte im Dezember zum Beschlussvorschlag des Oberbürgermeisters einen eigenen Antrag ein, der weitreichendere Mitspracherechte für Plauen vorsieht.

20.12.2018 in Pressemitteilung

SPD/Grüne stimmt Plauener Haushalt zu

 

Trotz großer Risiken im Finanzgerüst Plauens unterstützt die Fraktion SPD/Grüne den Haushaltsplan

 

Plauen – Wie in jedem Jahr im Dezember stand die Beschlussfassung des städtischen Haushaltsplanentwurfs für das Jahr 2019 auf der Tagesordnung der Stadtratssitzung am 18. Dezember 2018. Die SPD/Grüne-Fraktion hatte sich im Vorfeld mit 14 Anträgen und mehr als dreißig Anfragen intensiv in die Haushaltsberatung eingebracht. Dabei standen vor allem wichtige Zukunftsthemen auf dem Wunschzettel von Sozialdemokraten und Grünen: Senkung der Elternbeiträge in Kitas, Investitionen in Schulsanierungen, Schaffung von Eigenheimflächen, die Digitalisierung der Verwaltung und die Stärkung bedeutender sozialer Projekte in Plauen.

 

Zum Haushaltsplan der Stadt erklärte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD/Grüne-Fraktion Christian Hermann: „Dieser Haushaltsplan hat viel Schatten und ein wenig Licht. Der Oberbürgermeister hat drei Prioritäten: Bauen, bauen, bauen. Klar sind Investitionen gut, aber es folgen auch spätere Betreibungskosten. Ein weiterer Schatten ist die Kreisumlage, hier hoffen wir auf die Vernunft des Kreistages, die Kommunen zu entlasten. Ein Meilenstein im Haushalt ist die geplante Senkung der Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen. Seit 2015 haben wir gegen die Erhöhungen gekämpft. Hier hat der Oberbürgermeister auf unsere Kritik reagiert und eine Kehrtwende vollzogen. Ebenso wurden unsere Anliegen zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie, eine Verbesserung des Wasserzustandes in Fließgewässern, der Überarbeitung des Flächennutzungsplans zur Schaffung neuer Eigenheimflächen und einer automatischen Dynamisierung bezuschusster Personalkosten für Vereine zugestimmt. Sehr kritisch sehen wir nach wie vor das Desaster in der Wirtschaftsförderung. Die Schaffung von guten Arbeitsplätzen und die Ansiedlung von Industrieunternehmen wurde seit 2015 systematisch verschlafen. Allgaier-Ansiedlung, EDEKA und der Breitbandausbau sind Themen der Wirtschaftsförderung, die gescheitert sind oder uns nicht zufrieden stellen.“

 

In der Antragsberatung ist es der SPD/Grüne-Fraktion gelungen einen Zuschuss für die Männerschutzwohnung des Weissenberg e.V. in Plauen und die Schaffung einer IT-Projektleiterstelle im Rathaus zur Umsetzung digitaler Projekte und zur Verbesserung der Transparenz und Bearbeitung von Bürgeranliegen im Rathaus zu beschließen.

 

Dazu die Plauener SPD-Landtagsabgeordnete und Stadträtin Juliane Pfeil-Zabel: „Der Haushalt stimmt mich positiv und trägt unsere Handschrift. So werden, nach vielen Jahren unermüdlichen Druck unserer Fraktion, endlich die Elternbeiträge stabil bleiben und ab nächstem Jahr sogar sinken, die Männerschutzwohnung wird finanziell unterstützt und es wird eine IT- Projektstelle eingerichtet. Somit wird der digitale Wandel auch in Plauen angekommen.“

19.12.2018 in Pressemitteilung

Der Stadtrat Plauen stimmt gegen den Kulturpakt

 

Plauen – In der letzten Stadtratssitzung im Jahr 2018 wurde gestern eine schwerwiegende Entscheidung für das gemeinsame Theaterprojekt Plauen-Zwickau getroffen. Zahlreiche Interessierte verfolgten die zweistündige Debatte zur Annahme des Kulturpaktes. Das Ergebnis ist äußerst enttäuschend, trotz zahlreicher Argumente für eine Annahme der Landesförderung zur Ablösung der Haustarifverträge, wurde diese abgelehnt.

 

Benjamin Zabel, Vorsitzender der SPD/Grüne Stadtratsfraktion, erklärt hierzu: „Wir hatten uns als Fraktion sehr deutlich für die Verwaltungsvorlage positioniert. Die vorgeschlagene Lösung würde sowohl eine angemessene Entlohnung der Angestellten, als auch ein finanziell umsetzbares Konzept für die Stadt Plauen ermöglichen. Mit dieser Vereinbarung wäre das Mehrspartentheater in seiner aktuellen Form gesichert, und wir hätten zudem die Unterstützung seitens der Landesregierung erhalten. Eine Entscheidung ist längst überfällig, auch weil die Inanspruchnahme der Kulturförderung an Fristen gebunden ist. Die Beschäftigten des Theaters verzichten seit fast 15 Jahren auf Lohnsteigerungen, das Theater muss durch den Freizeitausgleich mehrere Wochen im Jahr schließen. Das Land hat zugesagt, die Ablösung der Haustarifverträge mit 7 Mio. EUR zu fördern. Alle anderen sächsischen Theater haben das angenommen, nur Plauen nun nicht. Verhandlungen zur paritätischen Mitbestimmung in wichtigen Fragen wurden seitens beider Oberbürgermeister zugesagt und wären auch mit den Verwaltungsvorlagen gestern, also Ablösung des Haustarifvertrages zum 31.12.18 und Änderung des Grundlagenvertrages, möglich gewesen. Außer Gerüchte und wage Stimmungslagen konnte niemand belegen, dass die Veränderung der Sitzverteilung im Aufsichtsrat Plauen nachhaltig benachteiligt.“

 

Während der Debatte hatten sich außerdem Ralf Oberdorfer, Oberbürgermeister der Stadt Plauen, Dr. Pia Findeis, Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau und die Arbeitnehmervertretung des Theaters Plauen-Zwickau für den Kulturpakt ausgesprochen. Die Gegenposition wurde von den Stadtratsfraktionen CDU und DIE LINKE vertreten, diese fordern eine erneute Verlängerung der Verhandlungen und verweisen auf eine mögliche Benachteiligung des Standortes Plauens. Trotz festgeschriebener Gleichrangigkeit bei Premieren- und Spielplan, verhinderten die beiden Fraktionen mit ihrem geschlossenen Votum die Annahme des Kulturpaktes. Juliane Pfeil-Zabel, Stadträtin und Mitglied des Sächsischen Landtag (SPD), kann die angebrachten Vorbehalte nicht nachvollziehen: „Wir haben seit Jahren eine gute Zusammenarbeit mit der Stadt Zwickau, die gemeinsame Umsetzung des Theaters Plauen-Zwickau wurde stets miteinander abgestimmt. Außerdem müssen wir ein Zeichen an die Beschäftigten senden, deren bisherige Anstellung in Haustarifverträgen bedeutet eine freiwillige geringere Entlohnung, dies ist nicht zukunftsfähig.“

 

Benjamin Zabel ergänzt hierzu: „Wir haben alle Optionen für ein lebendiges Theater in der Hand, deswegen möchten wir als Fraktion weiterhin für die Zukunft der Theaterehe, der Angestellten und der Programmgestaltung eintreten. Momentan wird jedoch nur Unmut zwischen den Kooperationspartnern Zwickau und Plauen geschaffen. Manche in den Reihen von CDU und Linke frohlocken damit, wenn die Verhandlungen scheitern, wieder ein ‘eigenes Theater‘ zu haben. Die Leistungen, die wir zurzeit für 15 Millionen Euro erhalten, werden wir sicher für unseren Plauener Anteil von knapp drei Millionen Euro dann nicht mehr haben. Im Vogtland droht dann ein zweites Bad Elster-Theater, also ein von außen bespieltes Theater ohne selbstproduzierte Sparten.“

 

Bild: Carolin Eschenbrenner
[CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], von
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Das_Vogtlandtheater_.jpg 

11.12.2018 in Pressemitteilung

Bürgerbeteiligung! Aber wie richtig? – Sozialdemokraten laden zur Ideenwerkstatt

 
Thomas Fiedler

„Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern eine laute Stimme geben,“ so die Landtagsabgeordnete Juliane Pfeil-Zabel (SPD). Mit diesem Satz fasst sie die Motivation für die nächste Ideenwerkstatt der SPD Plauen zusammen. Diesem Ansatz folgend, beschließen die Sozialdemokraten dieses Jahr mit einer Diskussionsrunde zur Bürgerbeteiligung. Sie laden hierfür am kommenden Samstag, um 10 Uhr, in die Jugendherberge Alte Feuerwache (Neundorfer Straße 3) ein.