Gertrud Stade


Gertrud Stade (Bild: Götz Schleser)

Persönlich

Ich wurde 1955 in Zwickau geboren. Ich bin Mutter einer erwachsenen Tochter und verwitwet. 1972 habe ich die 10-klassige Polytechnische Oberschule abgeschlossen und habe eine Lehre zur Textilfacharbeiterin begonnen. Später qualifizierte ich mich auf dem 2. Bildungsweg zur Handelskauffrau. Politisch geprägt wurde ich von meinem Klassenlehrer. Mit Beginn meiner Ausbildung wurde ich Mitglied im Freier Deutscher Gewerkschaftsbund (FDGB). Als systemkritische parteilose Abgeordnete des FDGB der  Stadtverordnetenversammlung Zwickau engagierte ich mich gesellschaftlich. Oft musste ich deswegen Spießrutenlaufen, letzten Endes wurde ich im Sommer 1990 politisch gekündigt. Gegen Ende 1990 bestärkte mein Mann, Eckard Stade, mich wieder gewerkschaftlich und politisch einzubringen. Oft diskutierten wir auf den verschiedensten Ebenen aktuelle gesellschaftspolitische Themen. Eckard Stade hat gleich nach der Wende 1989/90 in der Noch-DDR die Gewerkschaft ÖTV mit aufgebaut und im Vogtland maßgeblich geprägt. Auf Grund seines hohen Einsatzes zog ich mich von außen in den privaten Bereich zurück, unterstützte ihn aber wo immer es möglich war. Trotzdem haben mich immer die Probleme der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt, die ja die Grundsäule der SPD sind. Nach dem Tod meines Mannes erweiterte ich meine Kontakte wieder nach außen und trat im Dezember 2017 in die SPD ein, um mich wieder konstruktiv einbringen zu können.

Aktiv in der SPD

Seit Januar 2018 unterstütze ich die SPDqueer-Chemnitz mit. Im April 2018 wurde ich in den Vorstand des Ortsvereins Plauen gewählt. Auf dem Unterbezirks-Parteitag in Reichenbach wurde ich als Mitglied in den Landesparteirat gewählt. Ich fühle mich in der Partei angekommen.

Mein Unterbezirks-Vorstand wählte mich als Delegierte zur Wahlkonferenz der SPD Sachsen und nominierte mich als Kandidatin für den sächsischen Landtag.

Gewerkschaftliche Erfahrung für den Landtag

Haupttriebkraft für mein Wirken sind die Probleme der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, wie beispielsweise das längst überfällige Bildungsfreistellungsgesetz sowie die Herausforderungen einer digitalisierten Arbeitswelt. Weiterhin liegt mir die Gleichstellung aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sehr am Herzen. Meiner Meinung nach ist es dringend nötig, ja erforderlich, die Partei von der Basis aus wieder zu beleben bzw. zu stärken. Als junges Mitglied der Partei mit viel Erfahrung, nehme ich diesen Auftrag gerne an.

Für all diese Themen will ich meine ganze Kraft einsetzen.
Ich bitte um Euer Votum.
Vielen Dank!

Bild: Götz Schleser
Gertrud Stade (Bild: Götz Schleser)