10.05.2017Schulstandorte in Plauen erhalten – Schulnetzplanung dringend überarbeiten

Juliane Pfeil (Porträt)

Wie das Sächsische Staatsministerium für Kultus in einem Schreiben vom 28. April 2017 bekannt gegeben hat, sollen sowohl an der Oberschule "Friedrich Rückert" als auch an der Dittes-Oberschule im kommenden Schuljahr 2017/2018 keine neuen fünften Klassen gebildet werden. Dies würden nach jetzigem Stand 33 Schülerinnen und Schüler an der Rückert-Oberschule und 22 an der Dittes-Oberschule betreffen, die sich dort bereits angemeldet haben. Die beiden Landtagsabgeordneten MdL Frank Heidan (CDU) und MdL Juliane Pfeil-Zabel (SPD) haben dazu bereits mit Bürgermeister Steffen Zenner (CDU) in der vergangenen Woche Kontakt aufgenommen.

Nach der heutigen Pressekonferenz von Bürgermeister Steffen Zenner erklärt Juliane Pfeil-Zabel: "Es ist für mich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht nachvollziehbar, warum das Sächsische Staatsministerium für Kultus bereits für das Schuljahr 2017/2018 einen Mitwirkungsentzug erteilt, obwohl die betreffenden Teile des Schulgesetzes erst zum Schuljahr 2018/2019 in Kraft treten. Hierzu hat die SPD-Landtagsfraktion das Ministerium um Stellungnahme gebeten. Eine Antwort steht noch aus. Es hat jetzt oberste Priorität, die Schulnetzplanung der Stadt Plauen und die des Vogtlandkreises schnellstmöglich zu aktualisieren. In diesem Zuge muss überprüft werden, welche Stärken und Entwicklungspotentiale unsere Oberschulen haben und wie diese in der Zukunft erhalten werden können. Ich möchte mich gemeinsam mit dem Abgeordneten Frank Heidan dafür einsetzen, dass für beide Schulen eine Lösung zum Erhalt erarbeitet wird. Dafür werde ich mich beim Kultusministerium stark machen."

Ergänzend teilt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD/Grüne-Fraktion im Stadtrat der Stadt Plauen, Christian Hermann, mit: "Wir erwarten vom Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer, Bürgermeister Steffen Zenner und den beiden Plauener Landtagsabgeordneten vollen Einsatz für den Erhalt beider Oberschulen. Hierzu werden wir zur Sondersitzung des Bildungs- und Sozialausschusses am 11. Mai 2017 Vorschläge unterbreiten."




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